Aktionsrat Ost:
Potsdamer Treffen am 20.02.2002.
Unter der Leitung von Prof. Dr. Link (Sachsen) trafen sich am 20.02.2002
die Vertreter aus allen Neuen Bundesländern und Berlin.
In Arbeitsteilung wird sich der Aktionsrat Berlin für die überregionalen
Ziele bundesweit und der Aktionsrat Ost für die spezifisch ostdeutschen
Ziele einsetzen.
Der Wahlkampf in den Wartezimmern wird weiter betrieben, außerdem
wird das Gespräch mit Politikern auf kommunaler Ebene verstärkt
betrieben werden.
Hauptforderungen den Aktionsrates Ost sind:
- Aufhebung der Minderbemittlung der ambulanten Medizin in den Neuen
Bundesländern
- Nach Aufhebung des Kollektivregresses Durchsetzung der versäumten
Anpassung der Richtgrößen
- Bereitstellung der Mittel für den Aufbau der Psychotherapie
in den Neuen Ländern
Der regional bereits jetzt zutage tretende Ärztemangel hat bereits
für viel Aufsehen gesorgt und wird die Durchsetzung der Forderungen
erleichtern.
In Berlin entsteht eine überregionale
Zusammenarbeit mehrerer Verbände: Hartmannbund, Freie Zahnärzte
und Mediverbund. Bei der nächsten vom Hartmanbund initiierten Plakataktion
werden erstmals alle 3 Verbände gemeinsam auftreten.
3 Veranstaltungen sind in der nächsten Zeit geplant:
15.05.2002 ab 13°° Berlin
"Für ein gesundes Gesundheitswesen in ganz Deutschland!"
Demonstration und Kundgebung zum Hauptstadtkongreß.
Ein breites Bündnis aller Dienstleister im Gesundheitswesen ist geplant.
Im Vordergrund werden die überregionalen Probleme im Gesundheitswesen
stehen.
25.05.2002 Kassenärztetag
in Rostock.
Hier sollen die spezifisch ostdeutschen Probleme im Vordergrund stehen.
22.06.2002 in Schwerin
Fachärztetag in der Halle am Fernsehturm
Bericht: Svea Keller
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