Gesundheitspolitischer Aschermittwocham Mittwoch, den 13 Februar 2002 in Halle/Saale Podiumsdiskussion mit
Auf der Veranstaltung zum "Gesundheitspolitischen Aschermittwoch" in Halle stellte Herr Thomas das zweite Plakat der Hartmannbundes vor und forderte die Ärzte auf,endlich Klartext zu reden:Wenn Gewerkschaften und andere Berufsverbände Lohnerhöhungen fordern-und das als ganz normal akzeptiert wird-und wenn die öffentlichen Verwaltungen gnadenlos Gebühren erhöhen und wenn die Krankenkassen-Chefs sich aus den Versichertenbeiträgen Apanagen zuschanzen,die oft das Salär des Bundeskanzlers übersteigen , dann muss es möglich sein,daß auch die Ärzte finanzielle Forderungen stellen. Thomas prangerte-wie auch alle Redner nach ihm- die skandalöse Unterbezahlung der ärztlichen Leistungen in den Neuen Bundesländern,die falschen Arzneimittelrichtlinien,die Nichtbezahlung von Überstunden in den Krankenhäusern u.a. an, die bereits zu Versorgungsschwierigkeiten geführt haben. Auch die folgenden Redner-eindrucksvoll die Beiträge von Frau Löwe und
Herrn Lipp- stellten fest,dass die Gesundheitspolitik der Regierung gescheitert
ist und forderte einen Neuanfang . Alle Beteiligten waren sich einig,dass
eine Reform des Gesundheitssystem,ja unseres Sozialstaats ohne Einfordern
der Eigenverantwortung der Patienten nicht gelingen kann. Notiert: F. Kruse |